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Angebot und Nachfrage von Wein

Analyse der Residenten in Kroatien

Der Großteil der Befragten war aus der Gespanschaft Istrien, an der zweiten Stelle waren Befragte aus der Stadt Zagreb und an der dritten Stelle aus der Gespanschaft Primorje – Gorski kotar. Die meisten Befragten waren weiblich, mit Hochschulabschluss und angestellt. Sie hatten meistens 3-4 Familienmitglieder und keine Kinder jünger als 18 Jahre. Ihr Einkommen variierte zwischen 5.000 und 7.000 HRK und zwischen 7.000 und 10.000 HRK. Die meisten Befragten waren zwischen 35 und 44 Jahre alt, an der zweiten Stelle waren Befragte zwischen 25 und 34 Jahren und an der dritten zwischen 45 und 55 Jahren.

Den istrischen Malvasier kennen die meisten Befragten schlecht, obwohl sie ihn unter den anderen autochthonen Sorten aus Istrien am besten kennen. Die Befragten trinken den Malvasier aus Istrien höchstens einige Male im Jahr oder zu besonderen Gelegenheiten. Neben anderen Weinen im Angebot gehört der Malvasier für die meisten Befragten nicht zu den drei beliebtesten Weinsorten. Es muss gesagt werden, dass während der Befragung die Befragten in den meisten Fällen den Ausdruck Malvasier und nicht istrischer Malvasier benutzten.

 

Analyse der Weinnachfrage im grenzüberschreitenden Bereich Istriens

 

Besucher der Weinkeller

Besucher der Weinkeller im kroatischen und slowenischen Teil Istriens waren überwiegend aus Kroatien, währen Besucher aus Deutschland und Italien den zweiten Platz einnahmen. Diese Situation ist die Folge des großen Einflusses, den Besucher der Weinkeller im kroatischen Teil Istriens hatten. Den dritten Platz nehmen Russland und Slowenien ein, am meisten wegen der Besucher der Weinkeller im slowenischen Teil Istriens. Die größte Anzahl der Besucher war zwischen 35 und 44 Jahre alt. Die grenzüberschreitenden Unterschiede sind nicht ausgeprägt, aber man kann feststellen, dass die Besucher der Weinkeller im slowenischen Teil Istriens im Vergleich zu den Besuchern der Weinkeller im kroatischen Teil Istriens etwas jünger sind. Weinkellerbesucher haben überwiegend einen Hochschulabschluss. Obwohl es diesbezüglich keine wesentlichen Unterschiede gibt, hatten die Besucher der Weinkeller im slowenischen Teil Istriens zum größten Teil einen Hochschulabschluss. Ihr Einkommen variierte zwischen 1.000 und 2.000 €. Die grenzüberschreitenden Unterschiede bezüglich des Einkommens sind nicht ausgeprägt, aber eine etwas größere Anzahl der Weinkellerbesucher im kroatischen Teil Istriens hatte Einkommen, die niedriger waren als 1.000 €.

Die Weinkellerbesucher geben meistens bis zu 20 € monatlich für Wein aus, und ca. 50% der Weinkellerbesucher im kroatischen Teil Istriens gibt bis 35 € für Wein aus. Die Weinkellerbesucher im slowenischen Teil Istriens geben meistens mehr als 35 € für Wein aus.

Im Allgemeinen ziehen Weinkellerbesucher trockene Weine vor, halbtrockene Weine nehmen den zweiten und Schaumweine den dritten Platz ein. Die grenzüberschreitenden Unterschiede sind am stärksten bei Schaumweinen ausgeprägt, wobei die Weinkellerbesucher im kroatischen Teil Istriens größere Neigung zu diesem Weintyp zeigen.

Wein wird meistens zu Hause getrunken und die Weinkellerbesucher im kroatischen Teil Istriens trinken oft Wein in Gaststätten, die auch Mahlzeiten anbieten.

Insgesamt wurden 6 Hauptmotive für den Weinkonsum in dem grenzüberschreitenden Gebiet festgestellt, und zwar: 1) Zeichen des gesellschaftlichen Ansehens, 2) gastronomischer Genuss, 3) gesundheitliche Gründe, 4) zusätzlicher Wert des Tages, 5) Annäherung der Familie durch Weinkultur und 6) Bereicherung des eigenen Geistes. Von allen Motiven wird als der Wichtigste der gastronomische Genuss hervorgehoben. Alle anderen Motive, außer des ersten, sind fast gleich wichtig. Bei den Motiven bestehen kleinere grenzüberschreitende Unterschiede und so legen die Weinkellerbesucher im slowenischen Teil Istriens einen größeren Wert auf den zusätzlichen Wert des Tages, den sie durch das Weintrinken gewinnen.

Die Weinkellerbesucher zeigten ihr gutes Wissen über den Malvasier als Weinsorte. Zum größten Teil haben sie schon vor dem Weinkellerbesuch den istrischen Malvasier probiert. Obwohl sie überwiegend den frischen Malvasier vorziehen, gibt es hier wesentliche Unterschiede zwischen den Besuchern der Weinkeller im kroatischen und slowenischen Teil Istriens. So zeigen die Weinkellerbesucher im kroatischen Teil Istriens starke Neigungen zum frischen Malvasier und die Besucher der Weinkeller im slowenischen Teil Istriens zu den anderen Sorten des Malvasiers.

Die Weinkellerbesucher sind im Allgemeinen am Kauf von mit istrischem Malvasier verbundenen Produkten und Programmabläufen, die auf istrischem Malvasier basieren, interessiert. Von vier Gruppen mit interessantem Inhalt, die in diesen Programmabläufen enthalten sein könnten (kulturhistorisches Erbe, Naturerbe, gastronomisches Angebot und Weinproben), sind die Weinkellerbesucher hauptsächlich nur an den Weinproben interessiert. Andere Inhalte sind trotzdem interessant und so sind die Weinkellerbesucher des slowenischen Istriens am meisten am kulturhistorischen Erbe interessiert.

Der Wunsch, Neues über Weine zu lernen, ist in erster Linie das stärkste Motiv für den Besuch eines Weinkellers, während Spaß und Zusammensein im Allgemeinen die zweite Stelle einnehmen. Für die Besucher von Weinkellern im slowenischen Teil Istriens ist aber dieses Motiv das wichtigste.

 

Analyse des Weinangebots im grenzüberschreitenden Bereich Istriens

In den letzten fünf Jahren hat sich die mit Weingärten angebaute Fläche in Istrien als Weinregion sukzessiv vergrößert. Der Trend ist besonders bei autochthonen Sorten ausgeprägt: istrischer Malvasier, Teran und Refoška.

Die Projektnachforschungen zeigten Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Trauben- und Weinherstellung auf dem Gebiet Istriens im kroatischen und slowenischen Teil.

Alle Hersteller mit Ausnahme eines aus Kroatien haben angegeben, dass sie den istrischen Malvasier als jungen, frischen Weintyp herstellen, der ein Jahr nach der Weinlese auf den Markt gebracht wird (in der Regel wird der Wein für 7-9 Monate in Edelstahlfässern gelagert). Ein Drittel der Winzer stellt den gereiften Malvasier her (in Holz oder Edelstahl), er reift zwischen zwei und zwanzig Jahren.

Die Angaben für Slowenien sind ähnlich. Dort stellen alle Winzer den istrischen Malvasier her, und zwar doppelt so oft als Süßwein und gereiften Wein.

Eine kleinere Anzahl der Winzer auf beiden Seiten der Grenze stellt den istrischen Malvasier her, der in Barrique-Fässern reift, sowie Dessert-, Süß- und Halbsüßmalvasier.

Bedeutend sind die Angaben aller Winzer, dass der Verkauf wächst und dass die Anteile des Weinverkaufs am bedeutendsten auf dem lokalen Markt sind (im eigenen Weinkeller und Umgebung). Die slowenischen Winzer verkaufen einen etwas größeren Anteil auf dem EU-Markt, während die anderen Anteile auf dem Welt-, National- und Regionalmarkt gleich sind.

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